Name: Florian Forster

Eltern: Norbert und Franziska Forster

Geb.: 28.07.1980

Größe: 188cm

Gewicht: ca. 128kg

Beruf: 12 Jahre Feldjäger, jetzt Studium fast fertig zum Diplomingenieur für Patentwesen


 

Meine Bestleistungen im Training:

  • 215 kg Bankdrücken (ohne Equipment)
  • 270 kg Kreuzheben 2012 im Juni (ohne Equipment, nach einem Jahr Kreuzhebetraining in der Sportschule)
  • 75 kg Kurzhantel Schrägbankdrücken 6 Wiederholungen
  • 80 kg Zusatzgewicht Dips 10 Wiederholungen
  • Langhantelrudern 220 kg 2 Wiederholungen
  • 40 kg Kurzhantel Bizepscurls 5 Wiederholungen


Wohnort:
Kemnath bei Fuhrn/Neunburg vorm Wald

Wettkampfdisziplin: Steinheben / Kreuzheben / Bankdrücken

Hobbys: Motorradfahren, Skifahren

Vorbilder im Sport: Arnold Schwarzenegger, Dietmar Zint, Jon Pall Sigmarsson, Sylvester Stallone

Größter Sportlicher Moment: bis jetzt Lechfeldcup Steinheben 2012

Ziele: Immer stärker werden

Meine Trainingsphilosophie: Schmerz ist Schwäche, die den Körper verlässt

 

Ich trainiere seit ca. 14 Jahren ununterbrochen vier bis sechsmal pro Woche.

Ich hab mit sechs Jahren mit meinem Vater ein Video von Arnold Schwarzenegger gesehen, das war „Pumping Iron“, was ich allerdings damals nicht wusste.

Ich hab nur all diese Muskeln gesehen und war schlicht und ergreifend fasziniert davon. Mein einziger Gedanke war, das ich unbedingt irgendwann so aussehen wollte, was sich im Nachhinein allerdings als gar nicht so leicht rausstellt. Ich war als Kind schon immer nie ein guter Läufer, aber ich hatte immer sehr viel Kraft. Mit elf Jahren hat mir mein Vater meine ersten Kurzhanteln geschenkt, mit denen ich im Keller angefangen habe zu trainieren. Jeden Tag hunderte Wiederholungen von Bizepscurls. 

Mit 15 Jahren habe ich mich das erste Mal in einem Fitnessstudio angemeldet in Schwarzenfeld, ich hatte ein Körpergewicht von 73kg. Mit 18 Jahren und nach kontinuierlichem Training hatte mein Gewicht die Marke 100kg überschritten. Der Virus Bodybuilding und Kraftsport hatte mich ergriffen und ich konnte an nichts anderes mehr denken. Mit 19 Jahren konnte ich 180kg auf der Bank drücken, mit 21 hab ich die 200 kg gedrückt. In meiner ganzen Laufbahn als Soldat im In- und Ausland habe ich nie aufgehört zu trainieren, es ist „die Liebe meines Lebens“. Im Jahr 2002/2003 als ich in Sonthofen/Allgäu stationiert war, hatte ich die Gelegenheit und Ehre zusammen mit Dietmar Zint zu trainieren, der sich damals auf die KDK Weltmeisterschaft vorbereitete und dann auch den Titel geholt hat. Das war für mich ein einschneidendes Erlebnis. Ich war begeistert von dieser unglaublichen Kraft und Disziplin, die dieser Ausnahmeathlet hatte. Das erste Mal das ich live jemanden sah, der über 300kg ohne Bandagen und ohne Gürtel beugte, ohne eine erkennbare Anstrengung. Ich bin noch heute mit ihm befreundet .

In den Jahren Zeit 2007, 2008 und 2010 habe ich mehrere Anläufe unternommen, um mich auf eine Bodybuildingmeisterschaft vorzubereiten, aber immer kamen widrige Umstände aufgrund meines Berufs also Soldat dazwischen. Ich erkannte auch, dass ich nicht unbedingt die beste Veranlagung für das Wettkampfbodybuilding hatte. Ausserdem war das „Diäten“ für mich immer eine Riesen Qual, denn ich liebe gutes Essen!

Im Rahmen eines Welness-Urlaubs im Waldschlössl hab ich dann das Vitalis und Sepp Maurer kennengelernt. Ich war sofort fasziniert von der Atmosphäre in dieser Sportschule. Sepp Maurer konnte mich dann überzeugen, all meine „Bodybuildingvergangenheit“ hinter mir zu lassen und mich einem „gescheiten Sport“ zuzuwenden. So begann ich im August in der Sportschule zu trainieren. Eine Woche später stand sofort das erste Steinheben in Bad Kötzting auf dem Plan und es war eine faszinierende Erfahrung auf dem Stein zu stehen. Das war mein Anfang und seitdem konnte ich kontinuierlich meine Kraftleistungen steigern und habe durch das Training in der Sportschule und die Wettkämpfe unglaublich viele neue Menschen kennengelernt und Freundschaften geknüpft. Eine wahre Bereicherung in meinem Leben, die ich nie mehr missen möchte.

Ich stecke mir seitdem immer höhere Ziele in Bezug auf meine Kraftleistungen und möchte mein ganzes Leben lang nie mit dem Training aufhören, bis zu meinem letzten Atemzug.